Eine langjährige Mitarbeiterin verabschiedet sich in den Ruhestand … obwohl auch die kommende Zeit für Frau Iris Prothmann nicht ruhig sein wird – denn sie hat so viele Pläne …
Doch der Reihe nach: Nach – fast 30 Jahren im Schwesternheimathaus wird Frau Prothmann zum 30. April ihr Berufsleben beenden.
Sie war jedoch unserem Haus viel länger verbunden. So absolvierte sie als junge Frau ihre Praktika und ihre Abschlussprüfung im Rahmen der Ausbildung zur Altenpflegerin 1991/92 im Schwesternheimathaus.
1993 arbeitete sie einige Zeit als Hausschwester im »alten« Haus. Damals wohnten hier nur 29 Bewohner und es kamen viele Gäste zu uns.
Frau Prothmann begann ihren Dienst am 16.6.1997 als eine der ersten neuen Mitarbeiter*innen im neuen Haus, das am 1.7.1997 feierlich eröffnet wurde. Sie arbeitete die ersten Jahre als Dauernachtwache. 2002 wechselte sie in den Tagdienst und arbeitete seitdem im Wohnbereich II.
Ich fragte Frau Prothmann, woran sie sich besonders gerne erinnern wird:
»Hier – im Schwesternheimathaus – ist / war mein Leben: Mitarbeiter, Bewohner, Angehörige, Ärzte – vieles sind inzwischen ›alte Bekannte‹. Ich erlebe jeden Tag Schönes und freue mich darüber, wenn ich von einigen Bewohnern mit herzlichen Gesten begrüßt werde. Ich erinnere mich gerne an die Weihnachtsfeiern im Haus und unsere jährlichen Teamessen. Das Miteinander ist wichtig. Durch häufige Personalwechsel in den letzten Jahren ist das nicht immer leicht – aber auch die neuen Mitarbeiter leben sich gut ein und leisten gute Arbeit.«
Frau Prothmann hat auch eine Menge Veränderungen in ihrer Dienstzeit hier erlebt: Als Gerätebeauftragte ist sie natürlich »dankbar für die technischen Hilfen, die unsere tägliche Arbeit erleichtern: Lifter, Aufstehhilfen und andere medizinische Hilfsmittel … Durch die Umstellung der Papierdokumentation auf PC gestützte Dokumentation, konnten wir viel Zeit einsparen. Früher musste jede Informationssammlung, jede Maßnahmenplanung und jeder Durchführungsnachweis aktuell per Hand geschrieben werden – jeden Monat neu …
Und die Räume im Haus sind heller und freundlicher geworden. Neue Möbel und Farbgestaltungen tun nicht nur den Bewohnern gut, sondern auch den Mitarbeitenden.«
Aber wie geht es jetzt weiter, nach dem 30.4.2026?
»Als Erstes ist ein Klassentreffen in Mirow geplant, dann fahre ich 4 Tage nach Hannover zu unserer Tochter und unserem 7-jährigen Enkel.
Anschließend haben mein Mann und ich eine Reise nach Rom geplant. Garten, Haus und Hof fordern auch meine Aufmerksamkeit.
Wir haben Familientreffen geplant und eine Wandertour durch Polen …«
Ich sag's ja: ruhig wird der Ruhestand von Frau Prothmann nicht werden.
Wir danken ihr auf diesem Weg für all ihren Dienst und Einsatz in den vergangenen Jahren und wünschen ihr Gottes spürbaren Segen auf allen Wegen, die sie nun gehen wird.
Bleib behütet.
Sr. Ute Wichering, stellv. Pflegedienstleitung